Die elektrische Anlage - Batterie

Die elektrische Anlage


Die elektrische Anlage im Traction besteht aus folgenden Komponenten:


     
  • - Batterie (Akku)
  • - Lichtmaschine und Regler
  • - Anlasser
  • - Beleuchtung/Scheibenwischermotor
  • - Zündanlage
  • - sowie die Verkabelung zwischen diesen Elementen

In diesem Monats-Tipp befassen wir uns mit der Batterie.


Ganz korrekt ist diese Bezeichnung eigentlich nicht. Da wieder aufladbar, ist die richtige Bezeichnung Akkumulator oder kurz Akku. Sie hat im Serienzustand des Traction 6V mit 86Ah beim BL und 6V mit 98Ah beim BN und 15-6.


Normalerweise benötigt die Batterie keine besondere Wartung, trotzdem sollte der Säurestand in den einzelnen Zellen regelmäßig überprüft werden, da die Bleiplatten immer bedeckt sein müssen. Da die Einbaulage im Traction direkt oberhalb und hinter dem Motor, also an wärmster Stelle im Motorraum nicht unbedingt die optimalste ist, sollte besonders im Sommer auf den Flüssigkeitsstand geachtet werden. Auch müssen die Anschlussklemmen gut angezogen sein und sollten mit Polfett gegen Oxydation geschützt werden.


Ein wichtiger Punkt für die Leistungsfähigkeit und besonders für die Langlebigkeit der Batterie ist der Ladezustand. Eine Autobatterie sollte immer gut geladen sein. Nur dann ist eine lange Lebensdauer möglich. Wer mit dem Traction nur wenig fährt bzw. nur Kurzstrecken oder viele Strecken mit eingeschaltetem Licht zurücklegt, sollte die Batterie mit einem Ladegerät nachladen. Auch wenn das Auto lange steht, sollte die Batterie nachgeladen werden. Am besten eignen sich hierfür sogenannte Batteriewächter oder Ladeerhaltungsgeräte. Sie laden mit einem geringen Stromfluss (im mA-Bereich), was der Batterie gut tut.


Eine leere Batterie kann durchaus auch mit einem Schnellladegerät geladen werden. Dies sollte aber nur bis zu einem Ladezustand von ca. 70% erfolgen, danach sollte mit einem geringen Strom weitergeladen werden. Der Ladezustand von 70% ist natürlich schlecht feststellbar, auf jeden Fall sollte die Batterie nicht anfangen zu kochen. Dann nämlich fangen die Bleiplatten in der Batterie an, sich zu zersetzen und es wird Knallgas erzeugt das hochexplosiv ist. Grundsätzlich müssen beim Laden mit normalen Ladegeräten oder Schnellladern die Zellen aufgeschraubt werden, damit die Batterie nicht reißt bzw. sogar platzt. Bei Benutzung von Ladeerhaltungsgeräten ist das nicht nötig.


Was Autobatterien überhaupt nicht mögen ist eine Tiefstentladung. Wenn diese dann auch noch über einen längeren Zeitraum ansteht, kann selbst eine neue Batterie das Zeitliche segnen. Daher bei längeren Standzeiten des Traction unbedingt den – Pol abklemmen oder falls vorhanden, mit einem Batteriehauptschalter den Stromkreis trennen. Denn besonders in „alten Autos“ können an Kabelklemmleisten, auch bei gepflegten Fahrzeugen, z.B. durch Verschmutzungen, hervorgerufen durch Fett, Öl bzw. Öldämpfe, im Motorraum sogenannte Kriechströme fließen, die über längere Zeit die Batterie total entleeren.




 

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